Twitter, der Microblogging Plattform, wird nachgesagt, dass sie für das Marketing sinnvoll ist. Dies wurde nun durch eine Studie von i-Cod belegt.
i-Cod, das "institute for communityy design, developement & dynamics", führte eine Twitter-Studie durch und fokussierte 18 Marken im Rahmen ihrer Twitter Aktivitäten.
Das Ergebnis überrascht wenig, trotzdem man sicher sagen kann, dass noch nicht viele Unternehmen das Marketing-Potenzial des Social Web Portales nutzen. Zwitschern allein ist nicht genug, verlautbart die zugehörige Pressemitteilung entsprechend.
Die Quintessenz der Studie erklärt Prof. Dr. Dr. Castulus Kolo (i-Cod), welcher heute Inhaber der Strategieberatung der future directions GmbH und leitender Professor des Studiengangs Medienmanagement an einer privaten Hochschule ist und zahlreiche Publikationen in internationalen Fachzeitschriften zum Wandel der Mediennutzung und dessen Implikationen für Unternehmen veröffentlichte:
"Unternehmen können über Twitter das Markenimage weiter in positive Richtungen verstärken bzw. in Maßen stimulieren und bei negativem Image korrigierend eingreifen."
Umgekehrt werden Marken auf Twitter besonders negativ diskutiert wenn sich diese kaum oder überhaupt nicht mit eigenen Beiträgen engagieren. Anzuraten ist demnach eine Teilnahme am 140-Zeichen Bloggen. Insbesondere bei negativen Kritiken könne man, so die Pressemitteilung weiter, den Nutzen der Feinjustierung für sein Unternehmen ausschöpfen. Direkter Kontakt und Feedback sind Twitter eigen - eine Möglichkeit für Unternehmen, ihre Marke zu stärken und Kritiken frühzeitig entgegen zu wirken.
Allerdings stünde nicht zu erwarten, dass sich Twitter wie Facebook zu einem Massenmedium entwickelt - vielmehr steht dem Microblogging-Dienst die Informationsverbreitung auf den Fahnen, die für Markenbildung von Unternehmen effizient genutzt werden kann.
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