Dieses ist das Gedicht, welches im Januar 2007, im Jahrbuch des Neuen Gedichts der Brentano Gesellschaft erschien - als Pierres erste Veröffentlichung. Eine Variation, die unter einem ersten Namen anders lautete und aus dem Jahre 2005 stammt, einer starken Schaffensphase der Poesie.
Diamantensturm
Für den Einen mag ich flüchten;
für den Anderen mag ich leben,
- sie beide halten das Recht.
Ein schwaches Licht erzittert über der Landschaft
- Wissen gerät aus den Fugen.
Ein Berg inmitten karger Einöde;
- Kinderleichen dar gebettet auf trockenem Boden.
Ohne Augen stumm;
Ein Terrain der Unschuld
- Zaun um Diamanten.
Nur der Mond schweigt diese laute Stille jetzt;
- unvollständig ideal, verkommen grotesk.
Wir sind Geschöpfe der Luft;
- Gefiederte Terroristen,
wurzeln in Träumen und Wolken
- und bilden
Dämme aus Schnee und Furcht.
Goldene Geschütze fahren derzeit auf;
- Drahtig stauen Fingerspitzen Blut,
Parasiten überall
- fressen tiefstes Seelenblut
- das einz´ge Elexier.
Der Schönheit tiefer Glanz entspringt
aus einem Quell in dunklem Berg.
Für den Einen mag ich flüchten;
für den Anderen mag ich leben,
- sie beide halten das Recht.
Ein schwaches Licht erzittert über der Landschaft
- Wissen gerät aus den Fugen.
Ein Berg inmitten karger Einöde;
- Kinderleichen dar gebettet auf trockenem Boden.
Ohne Augen stumm;
Ein Terrain der Unschuld
- Zaun um Diamanten.
Nur der Mond schweigt diese laute Stille jetzt;
- unvollständig ideal, verkommen grotesk.
Wir sind Geschöpfe der Luft;
- Gefiederte Terroristen,
wurzeln in Träumen und Wolken
- und bilden
Dämme aus Schnee und Furcht.
Goldene Geschütze fahren derzeit auf;
- Drahtig stauen Fingerspitzen Blut,
Parasiten überall
- fressen tiefstes Seelenblut
- das einz´ge Elexier.
Der Schönheit tiefer Glanz entspringt
aus einem Quell in dunklem Berg.
by PCo 25102005
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